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Daten und Fakten aus der Modellregion  

Zunehmende Bevölkerungszahlen und hohe Einwohnerdichte

In der MORO-Region leben rund 8,6 Mio. Einwohner. Den größten Anteil stellt dabei mit rund 5,5 Mio. die Region Frankfurt/Rhein-Main, gefolgt von Rhein-Neckar mit 2,4 Mio., Mittelhessen mit 1,1 Mio. und der Westpfalz mit einer halben Million Einwohnern. Seit 2000 hat die Bevölkerungszahl in der MORO-Region insgesamt um 0,8% zugenommen, wobei die Bevölkerungsentwicklung in den Teilräumen unterschiedlich ausfiel. Die Einwohnerdichte liegt für die gesamte Region bei 344 EW/km2.


Hohe Wirtschaftskraft mit zukunftsfähigen Branchen

 Life Sciences Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) Wissen-Kooperation-Innovation 

In der MORO-Region arbeiten rund 2,9 Mio. sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Damit kommen auf 100 Einwohner 34 Beschäftigte, was über dem Bundesdurchschnitt liegt. Zwischen 2000 und 2006 nahm die Zahl der Beschäftigten in der MORO-Region insgesamt ab, wobei auch hier die Entwicklung insgesamt positiver verlief als im deutschen Durchschnitt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der MORO-Region beträgt 2005 31.575 € je Einwohner (EW) und liegt damit über dem deutschen Durchschnitt. Spitzenreiter in der Region ist die Stadt Frankfurt mit 75.341 €/EW. Zwischen 2000 und 2005 ist das BIP/EW in der MORO-Region um 8,1% gestiegen.

Zu den starken und zukunftsfähigen Branchen der MORO-Region zählen Automotive, Finanzen, Maschinenbau, Umwelttechnik, Informationstechnik und die Fahrzeugindustrie. In allen vier Regionen sind Life Science Branchen wie Biotechnologie, Pharmazie und Medizintechnik sehr stark vertreten.


 

 

Exzellente Forschungs- und Entwicklungslandschaft mit großer Innovationskraft

55 Hochschulen sind die Basis für die exzellente Bildungsinfrastruktur der MORO-Region.
Insgesamt studieren an diesen Hochschulen rund 270.000 Studenten. Über die Hochschulen hinaus ist die Region Standort vieler Forschungseinrichtungen, Industrie- und Technologieparks, sowie Gründerzentren. Durchschnittlich werden in der MORO-Region jährlich 5.535 Patente angemeldet. Das entspricht 1,91 Anmeldungen pro 1.000 Beschäftigte.


Weit überdurchschnittliche Zukunftsfähigkeit

Beim Vergleich der Zukunftsfähigkeit aller 439 deutschen Land- und Stadtkreise sowie kreisfreien Städte liegen die der MORO-Region laut PROGNOS im Mittel auf Rang 155, wobei mehrere Städte  und Kreise der Region auf den oberen 20 Plätzen rangieren. Diese Wertung setzt sich aus 29 Indikatoren zu Demografie, Arbeitsmarkt, Soziale Lage & Wohlstand sowie Wettbewerb & Innovation zusammen.  

Hochschulstandorte in der Region des Modellvorhabens der Raumordnung (MORO) Wissen-Kooperation-Innovation 

Weitere Informationen über die Region  finden Sie in der vollständigen Ausgabe der Informationsbroschüre "Daten und Fakten".