Ziel des Modellvorhabens
Das Ziel der überregionalen Partnerschaft Frankfurt/Rhein-Main • Mittelhessen • Rhein-Neckar • Westpfalz ist ehrgeizig: Gemeinsam wollen die Beteiligten die wirtschaftliche Leistungskraft des Gesamtraumes stärken. Dabei sollen durch die Vernetzung der Kompetenzen aus Wissenschaft und Wirtschaft die - Rahmenbedingungen für zusätzliche Innovationen geschaffen und zugleich
- Wissenscluster zwischen den Regionen ausgebaut werden.
Voraussetzung für die Erreichung dieser Ziele ist, dass einerseits durch kurzfristige Maßnahmen die Reaktionsgeschwindigkeit auf dem Arbeitsmarkt erhöht wird, d.h. offene Stellen schneller besetzt werden, und andererseits mittel- bis langfristig eine bessere Balance zwischen den Bildungsangeboten der (Hoch-) Schulen und der Nachfrage der Wirtschaft erreicht wird. Welche Ausgleichsmaßnahmen hierzu tauglich sind, soll das MORO aufzeigen.
Zusätzlich müssen die Projektpartner unter Einbeziehung aller relevanten Akteure Regional-Governance-Strukturen so gestalten, dass sie im Sinne einer Private-Public-Partnership funktionieren, wobei Doppelstrukturen und Doppelarbeiten zu vermeiden sind. Darüber hinaus ist die Frage zu beantworten, ob die überregionale Partnerschaft die Ziele des von der Ministerkonferenz für Raumordnung beschlossenen Leitbildes "Wachstum und Innovation" besser erreichen kann als Handlungsansätze im Alleingang einzelner (Metropol-) Regionen. Da alle Teilräume der MORO-Region im Kompetenzfeld "Life Sciences" besondere Stärken aufweisen und herausragende Unternehmen und Forschungseinrichtungen beheimaten, sollen die neuen Möglichkeiten der regionalen Selbststeuerung beispielhaft in diesem Bereich erprobt werden. |